Especially difficult tasks
whet our appetite

In den drei Jahren intensiver Gespräche und gemeinsamer Entwicklungsarbeit mit Spitzenkräften der deutschen Medizin hat Kairos einen außergewöhnlich offenen Blick hinter die Kulissen des deutschen Gesundheitssystems erhalten. Aus den Erkenntnissen dieser Zusammenarbeit leitet sich die Notwendigkeit ab, neben den bekannten Krankenhaus-Informationssystemen, ein patienten-zentriertes System für Heilbehandlung und Forschung zu etablieren. Kernidee eines solchen Systems ist die Neubewertung von Bio-Banking.

Während Krankenhaus-Informationssysteme und ihre diversen im Markt befindlichen Applikationen versuchen sich über Behandlungsleitstände und –leitfäden der Heilbehandlung anzunähern, stoßen sie bei der grundsätzlichen Gestaltung der Systemparameter immer wieder an die immanenten Grenzen einer wirtschaftlichen Krankenhausverwaltung. Dass heißt sie laufen ständig Gefahr, sich in endlosen Bemühungen um die Erfüllung von überprüfbaren Krankenkassenerwartungen und optimierten Verwaltungsabläufen zu verzetteln und die individuelle Behandlung des einzelnen Patienten und „seiner“ Erkrankung aus den Augen zu verlieren. Außerdem laufen sie bei Konzentration auf den klinischen und prä-klinischen Behandlungsverlauf Gefahr, wesentliche Beteiligte einer ganzheitlichen Krankheitsbekämpfung aus dem Wirkkreislauf auszuschließen. Medizinische, pharmakologische und biologische Forschung werden in der Regel nicht als gleichwertiger Systemparameter besetzt.

Von einer anderen Seite nähern sich die marktüblichen Labor- und Gewebeproben-Informationssysteme der Heilbehandlung. Diese schaffen durch effektives Probenhandling und im Idealfall durch punktuelle Dokumentation des Behandlungsverlaufes nützliche Informationen für den behandelnden Arzt.

Gleichwohl wird hier nur ein Bruchteil des Wissenspotentials ausgeschöpft, weil eine wirkliche Dynamisierung und vollständige Integration in andere Wissensquellen unterbleibt. Dabei wird die Chance verpasst, die Bioproben gleichzeitig als Sextant einer individuellen Heilbehandlung und statistisch verwertbarer Parameter einer Krankheits-Landkarte für pharmakologische Forschung zu verwenden.

Es existieren im Gesundheitswesen vereinfacht gesagt, zwei Informations-Kreisläufe, die sich im Idealfall überschneiden und ergänzen.

Es existieren im Gesundheitswesen vereinfacht gesagt, zwei Informations-Kreisläufe, die sich im Idealfall überschneiden und ergänzen. Deren aktives Zusammentreffen allerdings eher der individuellen Weitsicht einzelner Protagonisten vor Ort oder dem Zufall überlassen bleibt. Eine orchestrierte Verdrahtung dieser Wissens-Systeme ist längst überfällig, um den von der Personalisierten Medizin erhofften Quantensprung in der Heilbehandlung zu erreichen.

Kairos wird genau diese Lücke mit CentraXX besetzen und auf solche Weise eine Art „Synapsenbildung“ im deutschen Gesundheitsweisen herbeiführen. Schlüssel hierfür ist die Neubewertung von Bio-Banking.

Mitunter hört man an Krankenhäusern hinter vorgehaltener Hand die abfällige Bezeichnung von „Gammelfleisch“-Lagerung. Hinter diesem schlechten Witz verbirgt sich ein grundsätzliches Missverständnis und gedanklicher „Kurzschluss“ im deutschen Gesundheitswesen. Dieser Kurzschluss kostet ungeheure Summen an Geld, verursacht großes persönliches Leid und erschwert die tägliche Arbeit bei der Krankheitsbekämpfung. Kairos wird ihn mit Hilfe der Einführung von CentraXX und Branding einer Next Generation of Bio-Banking (NGB) beheben. Gewebe- und Blutprobendaten werden durch CentraXX integraler und dynamischer Bestandteil der Wissensvernetzung im Gesundheitswesen und zentraler Ankerpunkt einer Personalisierten Medizin.